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Worin liegt das Problem persönliche
Daten im Netz zu veröffentlichen?

Ein Leben ohne Internet ist heutzutage nicht mehr vorstellbar. So haben 60% aller Deutschen einen Internetanschluss.[1] Jeder zweite Deutsche im Alter zwischen 14-29 veröffentlicht private Daten im Internet.[2]


Das Internet vergisst nichts!

Dabei ist den meisten nicht bewusst, dass Ihre Daten für alle, weltweit und womöglich für „immer“ zugänglich sind. Suchmaschinen wie Google machen es möglich gezielt nach diesen Informationen zu suchen. Zusätzlich speichern Suchmaschinen oft eine Kopie der Website (im sog. Cache) mit allen Inhalten, sodass nicht einmal die ursprüngliche Seite online sein muss, um an die gesuchten Informationen zu gelangen.

Ähnlich wie Suchmaschinen geht auch Archive.org vor und speichert Momentaufnahmen von Webseiten. Mit der sog. „WaybackMachine“ kann man eine virtuelle Zeitreise antreten und schon längst veränderte oder gelöschte Inhalte von Webseiten einsehen.

Diese Grafik zeigt die WaybackMachine. Mit ihr lassen sich alte Versionen von Webseiten anzeigen.

Seit 2001 ist die WaybackMachine online. Dort lassen sich Webseiten bis 1996 zurückverfolgen. (im Beispiel die Yahoo! Seite von 2000 mit Texten und Bildern).


Bei jedem Besuch einer Webseite speichert der Browser (z.B. Internet Explorer oder Firefox) bestimmte Inhalte lokal auf dem PC. Somit ist es möglich einmal besuchte Webseiten auch offline zu betrachten. Selbst wenn die Daten nicht mehr im Internet verfügbar sind, können sich Bilder und Texte noch auf Rechnern von Besuchern dieser Seite befinden. Diese können zu jeder Zeit beliebig weiterverbreitet werden.
Stellen Sie also etwas online können diese Daten auch nach dem Löschen von Dritten wieder veröffentlicht werden.

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Wer kann welche Daten sehen?

Es gibt unzählige Möglichkeiten seine Daten zu hinterlassen und ebenso vielfältig können diese Spuren aussehen. Doch auch Namensvetter oder Dritte können Dinge unter Ihrem Namen veröffentlichen.

Wo hinterlassen wir Spuren? Wie sehen diese Spuren aus?
Blogs / Gästebücher / Foren / Online-Netzwerke (StudiVZ, Xing, myspace etc.) / Einkaufplattformen (amazon, ebay etc.) / Telefonbuch / Whois-Abfrage (Besitzer von Websites ausfindig machen) Name / Anschrift / Telefonnummer / Nickname / Vereinszugehörigkeit / politische Meinung / intime Texte, Bilder und Videos / Ein- und Verkäufe / Religion / Freundeskreis / Lebenslauf / Onlinezeiten etc.

Um das Problem zu verdeutlichen sollten Sie sich klarmachen,
wer alles auf die Daten Zugriff hat:

Diese Grafik zeigt welche Personen potentiell Zugriff auf Ihre persönlichen Date haben. Dies sind unter anderem: Ihr Chef, saatliche Behörden, Arbeitskollegen, Ihre Familie/Partner, Freunde & Datensammler. Diese können zum Beispiel diese Daten einsehen: politische Meinung, intime Bilder, Einkäufe, Forenbeiträge uvm.

Mit steigender Tendenz überprüfen deutsche Personalchefs Bewerber online (heute 30%) [3]
Seit 2003 durchsucht der Webcrawler XPIDER das Web nach Steuersündern für das Bundesamt für Finanzen[4]

 

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Personensuchmaschinen - Suchen einfach gemacht

Neue Dienste wie yasni.de stellen komfortabel alle Ergebnisse die es zu einem Namen im Internet zu finden gibt dar. Diese neue Art von Personensuchmaschinen ermöglicht es auf einen Schlag nach Telefonnummer, Bilder, Videos, Amazon-Wunschlisten und Suchmaschinenergebnissen zu suchen. Dabei werden nur Daten gefunden die ohnehin im Netz für jeden frei zugänglich sind.

Diese Dienste sind legal. Mit Hilfe dieser Angebote können Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, was online über Ihre Person zu erfahren ist. Außerdem bietet beispielsweise yasni.de an, ein Profil zu erstellen um positive Webeinträge zu bündeln. (mehr dazu hier)

In die Suchabfrage werden die drei grßten Suchmaschinen (Google, Live.com, Yahoo!), die online Enzyklopädie (Wikipedia), die Telefonauskunft (11 88 0), Onlinenetzwerke (facebook, myspace, friendster, jux, StayFriends, Xing), der Bilddienst (flickr), die Einkaufsplattform (amazon) und noch viele weitere Dienste einbezogen. Alle Resultate dieser Quellen werden als ein Gesamtergebnis angezeigt.

Hier sieht man die Personensuchmaschine yasni.de und Dienste welche in die Suchanfragen mit einbezogen werden

Neben der deutschen Personensuchmaschnie yasni.de gibt es noch weitere: 123people , spock, wink , wikiyou, zoominfo, maltego und einige mehr.

 

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Folgen für Sie?

Negative Suchergebnisse können unter Umständen verheerende Auswirkungen für Sie haben. Denn stimmt ihr "Image" im Internet nicht, kann dies auch ein Grund für Personalchefs sein Sie nicht einzustellen. Auch können Sie von Freunden oder Ihrer Familie auf die Funde im Netz angesprochen werden. Ihr guter Ruf steht also auf dem Spiel!

Rufmord, Identitätsdiebstahl, kein Einstellungsgespräch, Kündigung

 

Testen Sie selbst mit welchen Daten man Sie im Internet finden kann!

»Machen Sie jetzt den Selbsttest«


 

 

Quellenabgabe (Die Seiten wurden alle am 10.02.2008 aufgerufen):

[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/87528
[2] http://www.tecchannel.de/kommunikation/news/1709321/
[3] http://www.bdu.de/presse_387.html
[4] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14940/1.html
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Reputation
[6] http://www.law-podcasting.de/pflichtangaben-auf-homepages-mittels-grafik-
oder-flash-rechtlich-ausreichend-teil-2

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